Meet a Jew

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Am 18.03.2021 wurde uns die Chance geboten, in unserem W-Seminar „Antisemitismus von der Antike bis zur Gegenwart“ durch das Projekt „Meet a Jew“ zwei Jüdinnen zu treffen.

 

 

Anfangs waren wir alle noch etwas unsicher und überfordert, aber ziemlich schnell legte sich die anfängliche Nervosität, da die beiden jungen Frauen total aufgeschlossen und ehrlich waren. Unsere Fragen wurden alle beantwortet und viele persönliche Erfahrungen mit uns geteilt. Außerdem haben wir Vorurteile zusammen aufgeklärt und über die unterschiedlichen Feierlichkeiten des jüdischen Glaubens gesprochen. Wir waren vor allem davon beeindruckt, wie gefasst die beiden Frauen über die Vergangenheit ihrer eigenen Familien und über die antisemitischen Anfeindungen, die sie selbest erlebt haben, sprachen. Zudem waren wir fasziniert von dem Leben in Israel und in Deutschland sowie der Umsetzung des jüdischen Glaubens. Die koscheren Essensregeln, die uns ebenfalls erklärt wurden, waren für uns überraschend simpel und sind, bis auf einige Ausnahmen, auch hier in Deutschland leicht einzuhalten. Abschließend kann man sagen, dass wir viel Neues über das jüdische Leben in Deutschland und über das Judentum allgemein erfahren haben. Diese Informationen können wir gut für unsere Seminararbeiten gebrauchen. Die aufgrund der Corona-Pandemie mühsame Organisation dieses Treffens und die Bemühungen von Frau Lauberbach haben sich für uns gelohnt. Das Projekt und vor allem die Begegnung mit den beiden jungen Frauen sind eine gute Möglichkeit, Jugendliche über viele Tabuthemen des jüdischen Glaubens aufzuklären.

 

Lina, Q11

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