Austauschprogramme

 

Das Sophie-Scholl-Gymnasium bietet drei Austauschprogramme an:

 

 

Das Sophie-Scholl-Gymnasium als sozial-, wirtschaftswissenschaftliches und sprachliches Gymnasium möchte auch mit seinen Austauschprogrammen Akzente setzen, um die Schülerinnen sowohl fachlich als auch im Rahmen ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. So beteiligen sich die Fachschaften Englisch, Französisch und Sozialkunde an unseren unterschiedlichen Austauschfahrten nach Jacksonville/Florida für die Fachschaft Englisch, Dunkerque/Frankreich für die Fachschaft Französisch und nach Den Haag/Niederlande für die Fachschaften Geschichte/Sozialkunde und Englisch.

 

Im Mittelpunkt unserer Austauschfahrten stehen einerseits die Anwendung bzw. Vertiefung unterrichtlicher Inhalte (Sprache, Landeskunde, etc.), aber gleichzeitig soll auch die persönliche Entwicklung der Mädchen im Rahmen eines solchen Aufenthaltes in einer Gastfamilie im Ausland bzw. während des Gegenbesuchs der ausländischen SchülerInnen bei ihren Austauschpartnern in München gefördert werden.

 

Das Sophie-Scholl-Gymnasium und insbesondere die beteiligten Lehrkräfte sehen ihre Aufgabe hier in der ganzheitlichen Förderung der einzelnen Schülerinnenpersönlichkeiten, die mit Sicherheit über das bloße Vermitteln von Lerninhalten hinausgeht.

 


Live-Blog: Amerika-Austausch 2018

Teaser Amerika Austausch 2016Vom 10. Oktober bis 1. November 2018 besuchen 11 Schülerinnen des Sophie-Scholl-Gymnasiums die Douglas Anderson School of the Arts in Jacksonville, Florida.

 

 

 

 Mittwoch, 10. Oktober

 

Nach einem reibungslosen Flug von München nach Atlanta haben wir auf dem Anschlussflug nach Jacksonville leider doch noch etwas Bekanntschaft mit Hurricane Michael gemacht: Regen - tough flight - Übelkeit!  Der herzliche Empfang der Austauschpartner mit liebevoll gestalteten Transparenten war umwerfend.

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Donnertag, 11. Oktober

 

Trotz Jetlag haben wir uns morgens um 8.15h getroffen (manche mussten auf Grund des langen Schulweges vor 6.00h aufstehen) - der 1. Schultag stand an samt Akkreditierung mit Student ID-Cards. Und danach ging es direkt in den Unterricht bis 15.30h. Puh!

 

Freitag, 12. Oktober

 

Nachdem wir am ersten Schultag schon einen kurzen Eindruck von der Douglas Anderson School of the Arts gewinnen konnten, erhielten wir heute eine Führung durch die Schule. Dabei kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: Das weitläufige Schulgelände, riesige Musik- und Tanzräume, eine eigene Konzertbühne, ein Skulpturengarten und faszinierende Bilder- und Fotoausstellungen haben uns begeistert! Wir lernten die verschiedenen Kunstbereiche mit ihren talentierten Schülern kennen und erfuhren, dass die Karriere manch eines Broadway-Stars hier auf der DA begonnen hat. Die Vorfreude auf den geplanten Besuch eines Theaterstücks wird immer größer!

 

Nach der Führung stellte sich uns die schwierige Aufgabe, den richtigen Klassenraum für die nächste Unterrichtsstunde zu finden, welches wir alle aber mit Bravour meisterten! Für die Amerikaner fast schon Routine, für uns aufregend und eine total neue Erfahrung, war heute der "Code Red", ein Probealarm für Amokläufe.

 

Den restlichen Tag folgten wir dann unseren Austauschpartnern.

 

Ein bisschen neidisch auf all die Möglichkeiten, die die Schüler hier in den kreativen Fächern haben, und immer noch vollkommen überwältigt neigt sich die erste, kurze Schulwoche dem Ende.

 

Samstag/Sonntag, 13./14. Oktober

 

amerika austausch normalbild 4Am ersten Wochenende haben uns die Gastfamilien ein tolles Programm geboten! Während einige von uns Jacksonville mit seinen Attraktionen näher erkundeten, haben andere sogar Ausflüge bis nach Orlando gemacht.

 

Für mich ging es am Samstag aufs "Oktoberfest Jax". Genau, hier gibt es ein Oktoberfest nach deutschem Vorbild. Auch wenn es mit Palmen, Strand und Foodtrucks mehr Musik- als Bierfest ist.

 

Danach sind wir in eine Skating-Halle gefahren. Der Abend hier war genauso, wie man es aus Filmen kennt: Laute Musik, viele Leute und gute Laune!

 

Ansonsten konnte ich im "Texas Road House" und beim Halloween Shopping mindestens genauso "typisch amerikanischen" Flair erleben.

 

amerika austausch normalbild 5Der Sonntag war mit dem Besuch eines griechisch-amerikanischen Festivals in Saint Augustine und einem Strandspaziergang nicht weniger spannend!

 

Erfüllt von vielen neuen Eindrücken starten wir alle in eine neue Woche!

 

Charlotte Q11

 

 

 

 

Dienstag, 16.Oktober

 

amerika austausch normalbild 9Heute waren wir im Kennedy Space Center. Wir haben uns am Haupteingang der Douglas Anderson Schule getroffen, wo wir um 8:15 von einem Bus abgeholt wurden. amerika austausch teaser 7Nachdem wir im Kennedy Space Center angekommen waren, haben wir als erstes eine Bustour gemacht, die uns zu den Launch pads, dem Vehicle Assembly Building und einer Ausstellungshalle mit Saturn V Mondrakete gebracht hat. amerika austausch teaser 6Nachdem wir einige Videos zu den Mondmissionen und das Spaceshuttle Atlantis gesehen hatten, durften wir das weitläufige Gelände selbst erkunden. Um 16 Uhr waren wir auf dem Rückweg und nach 2,5 Stunden Fahrzeit wurden wir schließlich von unseren Gasteltern wieder am Haupteingang der Schule abgeholt.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 17. Oktober und Donnerstag, 18. Oktober

 

amerika austausch teaser 12Am Mittwochabend hatten wir die Möglichkeit, das Theaterstück “East of the sun and west of the moon” zu besuchen, das eine Gruppe des Theater-Departments der DA aufführte. Wir alle waren sehr beeindruckt von diesem Erlebnis. Die Schüler haben es geschafft uns in eine ferne norwegische Welt mitzunehmen und die Geschichte hat uns alle gepackt. Das Besondere an diesem Stück war, dass die Schauspieler kaum gesprochen haben, also fast alles wurde durch Gestik, Mimik und Geräusche ausgedrückt. Die Professionalität und Sicherheit dieser Jugendlichen, die sich in ihrem Alter ja kaum von uns unterscheiden, hat uns alle wahnsinnig beeindruckt und fasziniert.

 

amerika austausch teaser 11Am nächsten Morgen haben wir uns dann wieder an der Schule getroffen, um mit dem Bus nach St. Augustine, eine kleine Stadt südlich von Jacksonville, zu fahren. Dort haben wir erst das Castillo de San Marco besichtigt, das früher für den Schutz der Stadt und der Schiffe der spanischen Eroberer sorgte. Auf Grund der verschiedenen Mächte, die sich während des 16. bis 19. Jahrhundert in Florida befanden, war auch das Castillo immer in unterschiedlichen Händen, was dessen Geschichte noch einmal spannender macht. Die Bausubstanz des Forts ist besonders. Es handelt sich dabei um Muschelkalk und die einzelnen zusammengepressten Muscheln lassen sich noch sehr gut erkennen.

St. Augustine als älteste Siedlung/ Stadt Amerikas hat uns mit seinen kleinen Häusern, Gässchen und süßen Läden sehr gefallen, vor allem, dass sich die “Innenstadt” direkt am Fluss befindet, an dem wir dann alle unser Mittagessen genossen haben, bevor es weiter zur Alligator-Farm ging. Dort konnten wir nicht nur viele Alligatoren, sondern auch andere Krokodile aus allen Teilen der Welt, verschiedene Vögel, Schildkröten, Schlangen usw. sehen.

 

amerika austausch teaser 10Höhepunkt waren für uns die kleinen Baby-Alligatoren, von denen wir einen 28-köpfigen Wurf und drei weiße Albinos gesehen haben. Die ausgewachsenen Alligatoren waren uns allen, trotz ihrer Gehege, allerdings eher weniger geheuer, da man immer das Gefühl hatte, dass diese einem direkt in die Augen schauen und jeden Moment losspringen. Nach einem Streifzug durch den Gift Shop, ohne den man eine Sehenswürdigkeit in Florida nicht verlassen kann, sind wir dann wieder zurück zur Schule gefahren und konnten perfekt in unser langes Wochenende starten.

 

Marie Q11

 

 

Donnerstag, 18. Oktobert bis Sonntag, 21. Oktober

 

amerika austausch teaser 15Für Donnerstagabend erhielten wir Karten für das „Historical Dance Concert” der Schule. Die Schülerinnen und Schüler der Douglas Anderson School of the Arts zauberten eine wunderschöne Tanzaufführung mit 10 verschiedenen Szenen auf die Bühne. Besonders beeindruckend war hierbei ein Ballett-Duett und der finale Akt, der durch Lichteffekte inszeniert wurde. Wir alle waren von den Schülerarbeiten weniger Monate sehr beeindruckt. Die Professionalität der SchülerInnen war herausragend.

 

Zum Auftakt des zweiten Wochenendes lernte ich die Verwandten unserer Gastfamilien kennen. Anschließend verbrachten wir den Tag im St. Jones Town Center. Dort gab es eine große Auswahl an typisch amerikanischen Geschäften und Restaurants. Samstags nutzen wir das schöne Wetter aus und genossen unseren Tag am Pool bei 30 Grad. Abends aßen wir Burger am Pier von Jacksonville Beach und schlenderten durch die Gassen mit ihren kleinen Boutiquen. Unser Sonntag verlief dann etwas aufregender. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir gemeinsam an den Strand, wo wir Jetski fahren probierten. Nach einem etwas holprigen Start ging es dann jedoch rund. Ich hatte sehr viel Spaß und ließ den Abend mit meiner Gastfamilie ausklingen .

 

Alin Q11

 

 

Dienstag, 23. Oktober

 

amerika austausch normalbild 13Heute unternahmen wir einen Ausflug nach Silver Springs und Juniper Springs. Wir trafen uns um 8 Uhr an der Schule und fuhren dann 2 Stunden lang mit unserem Bus nach Ocala, wo sich der Nationalpark Silver Springs befindet. Als erster Programmpunkt auf unserer Liste stand eine Bootsfahrt über den Silver River. Das besondere an dieser Bootsfahrt war der gläserne Boden des Bootes, anhand dessen man einen Einblick in die Unterwasserwelt des Flusses bekommen konnte. Gebannt saßen wir da und starrten durch das Glas in das Wasser . Der Kapitän des Bootes erzählte uns etwas über das Gebiet, in dem wir uns befanden, während wir die vorbeiziehenden Algen und Fische beobachteten. Silver Springs ist eine gigantische Süßwasserquelle im Herzen Floridas, die täglich fast eine Milliarde Liter Frischwasser hervorbringt und zahlreiche Gewässer Floridas speist. Wir beobachteten die exotische Unterwasserwelt und sahen sogar ein paar kleine Schildkröten auf dem Grund. Der Boden war meistens mit Algen bedeckt aber von Zeit zu Zeit fuhren wir auch über sandigen Grund und Felsenabgründe, die sehr tief nach unten gingen. Man hatte jedoch trotzdem eine klare Sicht wohin man auch schaute. Es war sehr interessant zu sehen, wie anders die Tier und Pflanzenwelt im Wasser war.

 

amerika austausch teaser 14Unser nächstes Ziel versetzte uns sehr in Aufregung, da wir nun die Möglichkeit hatten mit Kajaks über den Fluss durch den “Urwald” zu paddeln. Wir stiegen jeweils zu zweit bzw. zu dritt in unsere Kajaks und paddelten nacheinander los. Wir hatten eine Stunde Zeit unsere Route zu fahren und wussten jetzt schon, dass dies ein etwas sportliches Abenteuer werden würde. Am Anfang paddelten wir noch etwas holprig im Zick Zack, aber nach kurzer Zeit fanden wir heraus, wie man gut vorankommt. Unsere Dreiergruppe waren die ersten, die ins Wasser gingen und nach kurzer Zeit hatten wir die anderen Gruppen hinter uns gelassen und waren plötzlich allein mitten auf dem Fluss. Uns umgab eine Stille, die gleichzeitig sowohl beruhigend als auch unheimlich war. Wir befanden uns noch nicht auf dem Hauptfluss und das Wasser war noch sehr seicht, sodass man gut den Grund erkennen konnte und wir sahen viele Schildkröten, die im Wasser schwammen oder auf Baumstämmen saßen. Als wir dann mit unseren Kajaks auf den Silver River stießen erwartete uns eine Überraschung. Ein vorüberfahrendes Boot machte uns darauf aufmerksam, dass sich direkt neben uns 3 Manatees befanden. Manatees sind sehr seltene Seekühe und diese schwammen kaum 3 Meter von uns entfernt friedlich im Wasser. Wir wollten sie aber nicht stören, weshalb wir dann auch weiterfuhren. Als wir alle wieder an Land waren, berichtete uns eine andere Gruppe dass sie ein kleines Krokodil gesehen hätten.

 

Nach diesem sehr aufregenden Erlebnis gingen wir zurück zum Bus und fuhren eine halbe Stunde nach Juniper Springs, wo wir die Möglichkeit hatten baden zu gehen. In Juniper Springs befand sich eine Art Lagune, in der es keine Krokodile oder Schlangen gab, weshalb wir fast alle trotz des bewölkten Wetters ins Wasser sprangen. Dann saßen wir die nächsten zwei Stunden am türkisfarbigen Wasser, redeten und schwammen ab und zu eine Runde um uns abzukühlen.

 

So ließen wir unseren sehr schönen Ausflug ausklingen und fuhren schließlich zurück zur Schule. Wir hatten heute einen sehr interessanten Einblick in die vollkommen andere Flora und Fauna Floridas bekommen und es war ein sehr gelungener Tag.

 

Xenia Q11

 

Mittwoch, 24. Oktober


amerika austausch teaser 17Am Mittwoch war unser zweiter - wenn auch kürzerer - Ausflug dieser Woche. Nachdem wir in den ersten beiden Schulstunden noch am Unterricht teilnahmen, trafen wir uns pünktlich zur dritten Stunde vor der Cafeteria, um zum Anlegesteg der Fähre gebracht zu werden. Diese kam dann auch mit etwas Verspätung, gerade rechtzeitig bevor wir uns zu Fuß auf den Weg machen wollten, und brachte uns direkt bis zum Cummer Museum of Art and Gardens. Das Museum zeigte größtenteils Kunstwerke des 18. bis 20. Jahrhunderts, bot aber auch eine Meißner-Porzellan-Sammlung und einige Sonderaustellungen - beispielsweise eine Austellung zu japanischen Drucken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, wie auch Werke von Augusta Savage, einer afroamerikanischen Künstlerin aus Nordflorida. Vor allem die wunderschönen Landschaften, Portraits und Stillleben sagten mir persönlich sehr zu. Auch die Gärten waren es ebenfalls Wert besichtigt zu werden, wenn auch die Spuren des Hurricanes Irma immer noch deutlich zu sehen waren. Nichtsdestotrotz boten sie sich wunderbar an um die Sonne mit Blick auf den großen St. Johns River zu genießen und sich ein bisschen wegen der stark klimatisierten Räume aufzuwärmen. Am frühen Nachmittag spazierten wir dann zu einem hübschen nahegelegenen Park und nahmen dort unser Mittagessen zu uns, bevor es auf dem gleichen Weg zurück zur Schule ging, sodass wir zum Schulende unserer Austauschpartner wieder in der Schule waren. Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug mit wundervollem Wetter.

 

Mariam, Q11

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DASOTA, unsere Partnerschule in Jacksonville

 

amerika austausch normalbild 18Die Douglas Anderson School of the Arts, oder einfach DA, ist eine Schule voller talentierter und engagierter Schüler. Es ist eine von wenigen staatlichen Kunstschulen in den USA, die auf einem professionellen Level Schüler künstlerisch fördert und weiterbringt. Sie gilt als „magnet school“, was bedeutet, dass Schüler einen teilweise sehr langen Weg auf sich nehmen, um diese Schule zu besuchen, aber auch, dass die Schüler sich vorher alle bewerben mussten und dann aufgrund ihres Talentes ausgewählt wurden. Von Orchester über Tanz zu Fotografie, Cinema, Schauspiel, Instrumentalunterricht, Gesang, bildende Kunst und Creative Writing gibt es alle möglichen Kurse, in denen die Schüler außergewöhnliche Dinge lernen und sich verbessern, um später vielleicht auch Karriere auf ihrem Gebiet zu machen und bekannt zu werden. Aber nicht nur der Unterricht unterscheidet sich, sondern auch die Gebäude. Anders als bei uns befinden sich viele Gänge draußen und sind nur überdacht. Viele der Gebäude sind neu und verfügen über eine sehr moderne Ausstattung. So gibt es aber auch eine Dunkelkammer, mehrere Tanzstudios und ein schuleigenes Theatergebäude samt professioneller technischer Ausstattung.

 

Zur eigenen Sicherheit wird man während der Schulzeit auf dem Gelände eingesperrt. Direkt am zweiten Tag (Freitag) haben wir einen "Code Red" miterlebt. Hierbei geht es darum die Schüler auf den Fall eines Amoklaufes in der Schule vorzubereiten, was an dieser Schule allerdings noch nie vorgekommen ist.

 

Nach den ersten zwei Tagen mussten wir nicht mehr unseren Gastschülern folgen, sondern durften uns aussuchen, welche der Klassen wir gerne besuchen würden. Direkt am Anfang sind meine Freundin und ich zu Vocal gegangen. Das sind die Kurse, in denen es um das Singen geht. Zum Beispiel gibt es einen Show Choir, der während er singt, auch noch tanzen muss, aber auch einen Mädchenchor, einen gemischten Chor oder auch Stunden, in denen die Schüler an ihren eigenen, verschiedenen Solos arbeiten. Für uns war Vocal der Kurs, in den wir eigentlich die gesamte Zeit gegangen sind. Zum einen weil die Schüler äußerst talentiert sind und wir sehr viel gelernt haben, aber auch weil uns die Musikfachlehrer sehr nett aufgenommen haben. Viele haben ihre mehr oder weniger vorhandenen Deutschkenntnisse hervorgekramt, uns immer wieder angesprochen und uns manchmal regelrecht mit Fragen durchlöchert. Alle waren nett zu uns, haben sich für uns interessiert und uns verschiedenste Dinge erzählt. Wir haben auch zwei Stücke (Ein Theaterstück und eine Tanzshow) angeschaut und es ist faszinierend, was die Schüler nur mit Hilfe der Lehrer auf die Beine stellen können. Das gesamte Bühnenbild und alle Kostüme werden von den DA-Students gemacht. Alles in allem kann ich nur sagen, dass es eine einzigartige Erfahrung war für drei Wochen diese Schule besuchen zu dürfen und so viele talentierte und faszinierende Schüler kennenlernen zu dürfen. 

 

Vera Q11

 

 

Freitag/Samstag, 26./27. Oktober

 

amerika austausch normalbild 22Wir haben uns am Freitag um 8:00h vor der Schule getroffen und sind dann mit einem Bus nach St. Petersburg an die Golfküste gefahren. Dort angekommen haben wir dann das Salvadore Dali Museum besucht. Wir haben eine Audioguide-Tour gemacht und verbrachten 2 Stunden in dem Museum. Es war sehr beeindruckend.

 

amerika austausch teaser 20Danach sind wir kurz in unser Hotel gefahren, um unser Gepäck abzulegen, anschließend machten wir einen kleinen Spaziergang entlang des nahegelegenen Piers. Mit dem Bus ging es dann an den Golfstrand, um den faszinierenden Sonnenuntergang zu beobachten. Anschließend sind wir gemeinsam zum Abendessen in ein Seafood-Restaurant in der Nähe des Hotels gegangen.

 

amerika austausch normalbild 21Am Samstag waren wir dann alle beim 2nd & Second zu einem leckeren amerikanischen Frühstück und haben dann den Tag am weißen Sandstrand verbracht.

 

 

Tanja Q11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montag, 29. Oktober

 

Heute fuhren wir nach Orlando.

 

amerika austausch normalbild 23Nach einer 2 1/2 Stunden Fahrt sind wir endlich in den Universal Studios angekommen. Wir teilten uns in Gruppen auf und jeder besuchte seine bevorzugten Attraktionen. amerika austausch normalbild 24Während andere sich sofort in Richtung Harry Potter Welt begeben haben, begann unser "Adventure" erstmal mit der Hulk Achterbahn. Als wir mit dem "grünen Riesen" fertig waren, gingen wir auch langsam in Richtung Harry Potter-World. Beim Zwischenstopp in der Marvel Welt hatten wir dann noch die Gelegenheit eine kleine Parade der Marvel Charaktere auf Motorrädern zu sehen. Danach sind auch wir in die "Wizard World of Harry Potter" durch Hogsmeade eingetreten und begaben uns gleich in den Harry Potter Simulator. Anschließend schlenderten wir noch ein bisschen durch Hogsmeade und nahmen dann den Hogwards Express, verließen Adventure Island, und fuhren in die benachbarten Studios. Dort hatten wir erstmal eine kleine Essenspause in der Simpsons Welt. Danach begleiteten wir Jimmy Fallon auf seinem "Race through New York", Optimus Prime bei der Weltrettung und Bill Weasley auf seiner Jagt durch Gringotts. Nach einer kleinen Shopping-Tour durch die Läden von Diagon Alley gingen wir langsam in Richtung Treffpunkt für die Rückfahrt. Bevor wir aber den Park verließen, sind wir noch die letzte Achterbahn des Tages gefahren. Und diese war auch die beste. Danach war nur noch ein "Ride" offen und zwar der zurück zur Schule.

 

Zurück in Jacksonville hat dann jeder den vorletzten Abend gemeinsam mit seinen Gastfamilien ausklingen lassen.

 

Letitia Q11

 

 

Das GAPP- Projekt: US-Holidays – deutsche Feiertage

 

amerika austausch teaser 25Wie jedes Jahr hatten auch wir während des Austausches die Aufgabe, zusammen mit einem Deutsch-Kurs von Mr. Barnes zu einem bestimmten Thema eine Präsentation zu erarbeiten. Dieses Jahr hieß das Thema „US-Holidays – deutsche Feiertage“.

 

GAPP bedeutet German American Partnership Program und diese Organisation unterstützt deutsch-amerikanische Austauschprogramme. In mehreren Schulstunden wurden die kulturellen, religiösen und politischen Hintergründe von Feiertagen in beiden Kulturkreisen erörtert. Danach fanden sich die SchülerInnen in gemischt besetzten Gruppen zusammen und erarbeiteten eine Präsentation zu je einem deutschen und amerikanischen Feiertag.

 

In meiner Gruppe entschieden wir uns für den „Memorial Day“ und für den „Nikolaustag“.

 

Unsere Power-Point-Präsentation erstellten wir im zweiten Treffen, was am Montag darauf stattfand. Knapp aber doch rechtzeitig sind wir dann fertig geworden, und die Zeit verging wie im Flug bis zu unserem nächsten und letzten Treffen am 30. Oktober.

 

Der Tag der Präsentationen:

 

amerika austausch teaser 26Sechs Gruppen stellten die Ergebnisse ihrer Projekte vorwiegend anhand von Powerpoint-Präsentationen, aber auch mit Hilfe von Plakaten, vor. Folgende Themen wurden behandelt: Thanksgiving – Erntedank, Fasching – Independence Day, Oktoberfest – Halloween, Memorial Day – Nikolaus, Vorweihnachtszeit und Weihnachten. In fast allen Gruppen haben die deutschen Schülerinnen den amerikanischen Feiertag und die amerikanischen SchülerInnen den deutschen Feiertag, zum Teil sogar auf Deutsch, vorgestellt.

 

Mir hat es persönlich sehr viel Spaß gemacht und ich konnte viel aus dem Projekt mitnehmen.

 

Patricia Q11

 

Halloweenfeier am Sonntag, den 28.10.2018

 

amerika austausch teaser 30Am Sonntag wurden wir alle auf eine Halloween Party zu einer Gastfamilie eingeladen.
Seit wir wussten, dass eine Abschluss-Halloweenfeier geplant war, fieberten wir alle auf den Tag hin und versuchten ein passendes Kostüm zu finden. Manche wollten es eher gruselig, andere schön und wieder andere eher lustig gestalten und so kam es zu einer bunten Mischung an Kostümen. Von einem Care Bear, über einige Piratinnen bis hin zur gruseligen Vampirin war alles vertreten. Und damit die „guten“ und die „bösen“ Charaktere nicht aus der Reihe tanzten, waren sogar ein Mitarbeiter des SWAT-Teams, ein Hippie und natürlich unsere Gasteltern mit von der Partie. Auch medizinische Hilfe, die wir Gott sei Dank nicht brauchten, wäre durch einen zugegebenermaßen eher furchteinflößenden Zahnarzt vor Ort gewesen. Wir alle tanzten zusammen auf einem „Friedhof“ im Nebel einer Nebelmaschine, aßen und tranken Dinge, die wir alle selbst gemacht und mitgebracht hatten und verbrachten einen wunderschönen Abend zusammen mit unseren Lehrern und Gastfamilien.

 

About Jacksonville

 

Bevor wir zu unserer Reise nach Jacksonville aufbrachen, konnte ich mir nicht viel unter der Stadt vorstellen. Doch bereits beim Landeanflug beeindruckte mich die unglaublich schöne und vielfältige Vegetation der Stadt. Egal wo du dich befindest, Jacksonville erstrahlt in einem klaren Grün und Blau, einerseits durch den breiten St. John’s River, andererseits durch die niedrigen Einfamilienhäuser, denn der Himmel ist dadurch fast überall klar zu sehen. Die Stadt ist sehr weitläufig, Die daraus resultierenden langen Fahrzeiten zu jeder Destination machen stark abhängig von den Gastfamilien. Man braucht grundsätzlich immer ein Auto. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum man in den USA seinen Führerschein schon mit 16 Jahren machen kann. Aber auch auf den Straßen von Jacksonville läuft der Verkehr anders als in Deutschland: Damit das Fahren nicht so gefährlich ist, gibt es selbst auf den Highways eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Auch die Bauweise ist nicht mit unseren Straßen zu vergleichen. Trotz der Größe hat die Stadt einen unheimlichen Charme, der sie auf jeden Fall sehenswert macht.

 

Anna Q11

 

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