Fahrten

 

Schulfahrten bereichern das Schulleben und vermitteln den Schülerinnen Kompetenzen über den Fachunterricht heraus. Sie tragen zudem zur Entwicklung der Persönlichkeit bei und sind deshalb ein unverzichtbarer Bestandteil des Schullebens. Auch können besondere Fähigkeiten z.B. im Bereich Musik oder Sport intensiv gefördert werden.

 

Als sozialwissenschaftliches Gymnasium hat am SSG die Politische Bildung einen besonders hohen Stellenwert. Auch im Fahrtenprogramm wird dies durch die historisch-politische Berlinfahrt in der 10. Jahrgangsstufe und das Politische Seminar in der 12. Jahrgangsstufe verankert.

 

Ergänzt und erweitert wird das Fahrtenprogramm durch die Austauschprogramme der Fächer Englisch, Französisch und Geschichte/Sozialkunde mit den USA, Frankreich und den Niederlanden, deren Schwerpunkt im Bereich der interkulturellen, politischen und natürlich sprachlichen Bildung liegt.

Fahrtenprogramm 2017/18

 

5. Jahrgangsstufe Schullandheim 1 Woche
6. Jahrgangsstufe Chorfahrt (nur Chorklasse) 3 Tage
7. Jahrgangsstufe Skilager 1 Woche
9. Jahrgangsstufe Tage der Orientierung 3 Tage
10. Jahrgangsstufe Berlinfahrt 1 Woche
12. Jahrgangsstufe Politisches Seminar 3 Tage
12. Jahrgangsstufe Studienfahrt ins Ausland 1 Woche
5.-12. Jahrgangsstufe Musikwoche 1 Woche
5.-12. Jahrgangsstufe SMV-Seminar 3 Tage

Berlinfahrt der 10. Jahrgangsstufe

Berlin teaserAbgesehen von den sehr langen Busfahrten haben die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 die Zeit in Berlin sehr genossen.

 

Die Woche war vor allem durch ein straffes Programm aufgeteilt in historische und politische Themen geprägt.

 

berlin NormalbildAllerdings ließ es den Schülerinnen genügend Freiraum die Stadt in Kleingruppen zu erkunden, nachdem sie eine Stadtrundfahrt zum ersten Überblick erlebt hatten.

 

berlin Normalbild 2Im geschichtlichen Bereich befassten sich die Mädchen in erster Linie mit der Teilung Deutschlands. Beispielsweise besuchten sie die Gedenkstätte Hohenschönhausen – ein ehemaliges Stasigefängnis. Hier wurden die Gruppen teilweise durch Zeitzeugen, die auch ihre persönliche Geschichte erzählten, betreut. Ebenso wurde die Gendenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße besichtigt. Hier findet sich eine Rekonstruktion der Mauer mit Todesstreifen. Um wenigsten einige der vielen historischen Gebäude und Gedenkstätten zur Geschichte der NS-Zeit sehen zu können, führten Herr Busl und Herr Costa für die Mädchen einen historischen Stadtspaziergang vom Checkpoint Charlie bis zum Brandenburger Tor durch.

 

Zusätzlich haben die Schülerinnen eine Führung durch das sich leider im Umbau befindliche jüdische Museum erleben dürfen.berlin Normalbild 3 Die derzeitige Ausstellung befasst sich mit verschiedenen Gesichtspunkten zur Stadt Jerusalem.

 

berlin Normalbild 4An einem Tag im Regierungsviertel hatten die Mädchen die Möglichkeit mit dem Abgeordneten Daniel Föst (FDP) zu diskutieren. Die Schülerinnen der 10c hatten bereits im Vorfeld der Fahrt in München die Gelegenheit den Abgeordneten kennen zu lernen. Das Gespräch war zwar sehr spannend aber leider kam keine richtige Debatte zu Stande, da immer mehrere Fragen von Seiten der Schülerinnen nacheinander beantwortet wurden und kaum Nachfragen möglich waren. Im Bundestag selbst bot sich die Möglichkeit auf die Kuppel sowie das Dach zu besuchen, was einen Wahnsinns Ausblick auf Berlin versprach. Im Anschluss verfolgten die Klassen noch eine Debatte im Deutschen Bundestag über die Ausbildung– und Prüfungsordnung für Pflegeberufe. Hier konnten zwei Ministerreden gehört werden und viele bekannt Politiker waren anwesend.

 

Alles in allem hatten die Schülerinnen eine zwar anstrengende aber gute Zeit bei herrlichem Wetter in Berlin.

 

Rebekka K. (10b) und Melanie Schneider

Berlin gruppenbild

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