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Live-Blog: Amerika-Austausch 2017

Teaser Amerika Austausch 2016Vom 11.10. bis 2.11.2017 besuchen 11 Schülerinnen des Sophie-Scholl-Gymnasiums die Douglas Anderson School of the Arts in Jacksonville, Florida.

 

 

Mittwoch, 11. Oktober - Die Anreise

teaser amerika 2017Es ist 8pm in Florida und wir sind nach einem langen anstrengenden Tag glücklich und zufrieden in unseren Familien angekommen. Unser erster Flug nach Washington DC dauerte eine ganze Weile, lies sich aber durch das umfangreiche Entertainment Programm durchaus aushalten. Weiter ging es nach sehr kurzem, etwas stressigem Aufenthalt mit einer kleinen Maschine weiter zu unserem Zielort Jacksonville. Dort wurden wir erwartungsvoll und herzlich von unseren amerikanischen Austauschpartnern begrüßt und schon fuhren wir „nach Hause“.

Nun also startet unser Abenteuer USA. Wir freuen uns unwahrscheinlich auf die drei Wochen und können es kaum erwarten, morgen die Douglas Anderson School of the Arts kennen zu lernen.

 

Donnerstag, 12. Oktober - First day of school

Wao, was für eine Schule. Heute lernten wir die Douglas Anderson School of the Art kennen. Wir waren begeistert von den weitläufigen Hallen, den riesigen Musik- und Tanzräumen, den kreativen Bild- und Skulpturausstellungen und natürlich von der hauseigenen Konzertbühne, die wir auf der unterhaltsamen Führung durch den Gebäudekomplex bewundern konnten. 

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Wir erfuhren eine Menge über die talentierten Schüler und Schülerinnen, denen nach ihrem Abschluss an der DA, wie die Schule intern genannt wird, oft eine große Karriere in den gewählten Kunstbereichen bevorsteht. Im Anschluss an die Führung waren wir mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, unsere Klassenräume für die zweite Unterrichtsstunde zu finden, welche wir alle allerdings mit Bravour meisterten. Den Rest des Tages folgten wir unseren Austauschpartnern auf Schritt und Tritt.

 Es war ein sehr gelungener und ereignisreicher erster Tag in Jacksonville.

 

Freitag, 13. Oktober - Unsere ersten Schultage

Unser Abenteuer hat begonnen. Die ersten beiden Tage an der DA haben wir gut überstanden. Ich fand vor allem den Deutschunterricht spannend. Es war toll zu sehen, wie andere die „Deutsch Sprach“ lernen.
An den Nachmittagen habe ich mit meiner Austauschpartnerin Catriona und ihrer Familie Ausflüge gemacht. Wir waren shoppen in einer riesigen Mall. Anschließend gingen wir im "Texas Road House" essen. „Typisch amerikanisch“ wie man mir erklärte. Was mich hier am meisten überraschte war, dass man vor dem Restaurant warten muss bis man einen Tisch bekommt. Catriona erzählte mir, dass es teilweise bis zu zwei Stunden dauerm würde. Besonders toll an den Restaurants hier finde ich, dass man immer kostenlos Getränke nachgefüllt bekommt.

Eva H.

Sonntag, 15. Oktober - Unsere ersten Wochenenden

normalbild amerika 1Mein Samstag war sehr witzig. Wir fuhren nach dem Frühstück zum Oktoberfest. Jawohl, hier in Jacksonville gibt es ein Oktoberfest deutschem Vorbild - auch wenn die beiden nicht viel gemeinsam haben. Es war toll zu sehen, wie Amerikaner das Oktoberfest feiern.

 

 

Eva H.

 

Am Sonntag bin ich mit meiner Gastfamilie zu einem Football Game gegangen. Die Jacksonville Jaguars spielten gegen die Los Angeles Rams im ausverkauften Everbank Field. Nach einem guten Start der Jaguars war die Stimmung der "Wahnsinn". Die Fans sprangen auf, sangen und tanzten. Jedoch nach einiger Zeit holten die Rams auf und das Spiel endete leider 27-17 für die Rams. Trotz der Niederlage blieb die Stimmung auf hohem Niveau. Neben dem eigentlich Footballspiel gab es ein Feuerwerk, eine Flugshow, viel Musik und eine Tanzeinlagen. Es war ein super Nachmittag und eine tolle Erfahrung.

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Sofia B.

Es war super! Ich bin mit Ben in eine Art Orchesterlager gefahren. Alle waren total lieb zu mir. Ich habe sogar ein paar neue Freunde gefunden. Neben den Proben, während welchen ich einfach schöne Musik genießen durfte😊, haben wir auch eine Art Kletter Parcours absolviert. Es war extrem spannend so viel Zeit mit anderen amerikanischen Jugendlichen zu verbringen und so ihre Sichtweisen und Kultur etwas näher kennen zu lernen.

Hannah D.

Wir waren am Samstags im ca. 200km entfernten Orlando. Die ältesten Schwester meiner Austauschpartnerin durfte das erste Mal in den Tempel gehen. Das ist ein besonderes Ereignis für Mormonen. Casey und ich waren währenddessen in einem Indoor-Freizeitpark mit Klettergarten, Lazertag und einer animierten Achterbahn. Als wir auf ihre Eltern gewartet haben, konnten wir Bilder mit einer Schlange machen.
Der Tag hat Spaß gemacht da es so "typically American" war und ich meine Austauschpartnerin, durch die gemeinsame Zeit besser kennen lernen konnte.

Sophie D.

Am Sonntag trafen wir uns alle bei Tatjanas Austauschfamilie zu einer "Welcome Pool Party". Es war richtig schön alle wieder zu sehen und die anderen Austauschpartner kennen zu lernen. Ein besonderes Highlight war natürlich der Pool, der bei den heißen Temperaturen hier eine kühle Erfrischung bot. Wir unterhielten uns über unsere Gastfamilien und die Ausflüge, die wir unternommen haben. Einige waren beim " Harry Potter Symphony" und schwärmten davon.

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Im großen und ganzen lässt sich sagen, dass das erste Wochenende ein voller Erfolg für alle war. Wir freuen uns auf die nächsten zwei Wochen.

 

Dienstag, 17. Oktober - The Cummer Museum

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Heute haben wir unseren ersten gemeinsamen Ausflug gemacht.

Wir besuchten das Cummer Museum in Downtown Jacksonville. Dies ist ein kleines Museum, in dem es Gemälde, Skulpturen, Porzellan, Fossile und Schmuckstücke aus vielen Epochen gibt. Leider konnten wir die zugehörigen Gärten, wie den „English Garden“ oder den „Italian Garden“ nicht besuchen, da sie durch den letzten Hurrikan zu stark zerstört wurden.

Normalbild amerika 4Wir erkundeten in 3er- Gruppen etwa eine Stunde lang das Museum, um gegen Ende unsere Eindrücke aber auch unser Lieblingswerk aus den Ausstellungen mit der ganzen Gruppe zu teilen. Eines davon war ein Gemälde von George Washington, das bekannteste Gemälde im Cummer Museum, da es auf dem Eindollarschein zu sehen ist. Im Gegensatz zu deutschen Museen hat das Cummer Museum viele unterschiedliche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen an einem Ort , was man in Deutschland oft getrennt auffinden wüfde.

Uns hat der Besuch sehr gut gefallen und wir würden es jedem, der Jacksonville besucht, empfehlen.

Hav-Vina N.

Donnerstag, 19. Oktober - St. Augustine

gruppenbild_amerika_1.jpgMein Tag begann heute um 6:00 AM. Nachdem wir gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg zur Schule. Um 8:15 AM traf ich mich mit meinen Lehrerinnen und den Münchner Mädels und wir traten unseren zweiten gemeinsamen Ausflug an. Heute ging es nach St. Augustine, der ältesten durchgehend besiedelten Stadt Amerikas. Dort besuchten wir zuerst das Fort „Castillo de San Marco“. Für deutsche Verhältnisse wohl etwas unspektakulär, doch wenn man bedenkt, dass dies eines der ältesten Monumente des heutigen Amerikas ist, und das nur mit knapp 400 Jahren auf dem Buckel, ist das doch sehr faszinierend.

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Wir besuchten noch kurz die Altstadt von St. Augustines und fuhren dann weiter zur Alligator Farm. Wenn man auf der Suche nach Alligatoren, Schlangen oder außergewöhnlichen Vögeln ist, dann ist man hier definitiv an der richtigen Stelle. Wir durften eine der Schlangen sogar streicheln - wirklich ein Erlebnis! Außerdem konnten wir einer Alligatorenfütterung mit ansehen, wobei wir auch eine Menge gelernt haben. Gegen 4:00 PM fuhren wir wieder zurück zur Schule und wurden dort von unseren Gastfamilien abgeholt.

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Alles in allem war heute ein wirklich gelungener Tag!

Tatjana L.

 

Sonntag, 22. Oktober - Unser zweites Wochenende

Am Sonntag waren Jana und ich auf einem amerikanischen Fußballspiel: Jacksonville Armada FC gegen New York Cosmos. Wir fanden es ziemlich lustig und konnten auch einen deutlichen Unterschied zu deutschen Fußballspielen erkennen. Zuerst einmal ist die Tribüne und die ganze Anlage um Einiges kleiner, weil Fußball in Amerika nicht so beliebt ist wie Baseball oder Football. Es waren insgesamt um die 7000 Zuschauer da, was im Vergleich zu den ca. 60 000 Plätzen in der Allianz Arena in München ziemlich wenig ist. Den größten Unterschied allerdings zeigte sich im Programm. Den Amerikaners reicht das Fußballspiel alleine nicht aus. Sie brauchen anscheinend durchgehend Entertainment. Dazu gehörten die Cheerleader, ein Kommentator, immer wieder Musik während des Spiels und ein „Motivator“, der die Zuschauer zum Anfeuern auffordert. Außerdem gab es auch Aktivitäten in der Pause, wie ein Interview eines Spielers, Ehrungen von Polizisten und ihren Hunden, eine kleines Fernsehinterview und die kleinen Fußballzuschauer durften auf dem Platz spielen. Zum Ende vielleicht noch etwas zum eigentlichen Fußballspiel: Es ging 4:4 aus.
Alles in allem war es ein schönes Fußballspiel mit vielen Toren.

Emma H.