Aktuelle Infos

 

Vom 13. bis 19. Januar sind die niederländischen Austauschschüler vom Christelijk Gymnasium Sorghvliet in Den Haag bei uns zu Gast. Herzlich Willkommen!


Live-Blog: Amerika-Austausch 2017

Teaser Amerika Austausch 2016Vom 11. Oktober bis 2. November 2017 besuchten 11 Schülerinnen des Sophie-Scholl-Gymnasiums die Douglas Anderson School of the Arts in Jacksonville, Florida.

 

 

Mittwoch, 11. Oktober - Die Anreise

teaser amerika 2017Es ist 8pm in Florida und wir sind nach einem langen anstrengenden Tag glücklich und zufrieden in unseren Familien angekommen. Unser erster Flug nach Washington DC dauerte eine ganze Weile, lies sich aber durch das umfangreiche Entertainment Programm durchaus aushalten. Weiter ging es nach sehr kurzem, etwas stressigem Aufenthalt mit einer kleinen Maschine weiter zu unserem Zielort Jacksonville. Dort wurden wir erwartungsvoll und herzlich von unseren amerikanischen Austauschpartnern begrüßt und schon fuhren wir „nach Hause“.

Nun also startet unser Abenteuer USA. Wir freuen uns unwahrscheinlich auf die drei Wochen und können es kaum erwarten, morgen die Douglas Anderson School of the Arts kennen zu lernen.

 

Donnerstag, 12. Oktober - First day of school

Wao, was für eine Schule. Heute lernten wir die Douglas Anderson School of the Art kennen. Wir waren begeistert von den weitläufigen Hallen, den riesigen Musik- und Tanzräumen, den kreativen Bild- und Skulpturausstellungen und natürlich von der hauseigenen Konzertbühne, die wir auf der unterhaltsamen Führung durch den Gebäudekomplex bewundern konnten. 

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Wir erfuhren eine Menge über die talentierten Schüler und Schülerinnen, denen nach ihrem Abschluss an der DA, wie die Schule intern genannt wird, oft eine große Karriere in den gewählten Kunstbereichen bevorsteht. Im Anschluss an die Führung waren wir mit der schwierigen Aufgabe konfrontiert, unsere Klassenräume für die zweite Unterrichtsstunde zu finden, welche wir alle allerdings mit Bravour meisterten. Den Rest des Tages folgten wir unseren Austauschpartnern auf Schritt und Tritt.

 Es war ein sehr gelungener und ereignisreicher erster Tag in Jacksonville.

 

Freitag, 13. Oktober - Unsere ersten Schultage

Unser Abenteuer hat begonnen. Die ersten beiden Tage an der DA haben wir gut überstanden. Ich fand vor allem den Deutschunterricht spannend. Es war toll zu sehen, wie andere die „Deutsch Sprach“ lernen.
An den Nachmittagen habe ich mit meiner Austauschpartnerin Catriona und ihrer Familie Ausflüge gemacht. Wir waren shoppen in einer riesigen Mall. Anschließend gingen wir im "Texas Road House" essen. „Typisch amerikanisch“ wie man mir erklärte. Was mich hier am meisten überraschte war, dass man vor dem Restaurant warten muss bis man einen Tisch bekommt. Catriona erzählte mir, dass es teilweise bis zu zwei Stunden dauerm würde. Besonders toll an den Restaurants hier finde ich, dass man immer kostenlos Getränke nachgefüllt bekommt.

Eva H.

Sonntag, 15. Oktober - Unsere ersten Wochenenden

normalbild amerika 1Mein Samstag war sehr witzig. Wir fuhren nach dem Frühstück zum Oktoberfest. Jawohl, hier in Jacksonville gibt es ein Oktoberfest nach deutschem Vorbild - auch wenn die beiden nicht viel gemeinsam haben. Es war toll zu sehen, wie Amerikaner das Oktoberfest feiern.

 

 

Eva H.

 

Am Sonntag bin ich mit meiner Gastfamilie zu einem Football Game gegangen. Die Jacksonville Jaguars spielten gegen die Los Angeles Rams im ausverkauften Everbank Field. Nach einem guten Start der Jaguars war die Stimmung der "Wahnsinn". Die Fans sprangen auf, sangen und tanzten. Jedoch nach einiger Zeit holten die Rams auf und das Spiel endete leider 27-17 für die Rams. Trotz der Niederlage blieb die Stimmung auf hohem Niveau. Neben dem eigentlich Footballspiel gab es ein Feuerwerk, eine Flugshow, viel Musik und eine Tanzeinlagen. Es war ein super Nachmittag und eine tolle Erfahrung.

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Sofia S.

Es war super! Ich bin mit Ben in eine Art Orchesterlager gefahren. Alle waren total lieb zu mir. Ich habe sogar ein paar neue Freunde gefunden. Neben den Proben, während welchen ich einfach schöne Musik genießen durfte????, haben wir auch eine Art Kletter Parcours absolviert. Es war extrem spannend so viel Zeit mit anderen amerikanischen Jugendlichen zu verbringen und so ihre Sichtweisen und Kultur etwas näher kennen zu lernen.

Hannah D.

Wir waren am Samstags im ca. 200km entfernten Orlando. Die ältesten Schwester meiner Austauschpartnerin durfte das erste Mal in den Tempel gehen. Das ist ein besonderes Ereignis für Mormonen. Casey und ich waren währenddessen in einem Indoor-Freizeitpark mit Klettergarten, Lazertag und einer animierten Achterbahn. Als wir auf ihre Eltern gewartet haben, konnten wir Bilder mit einer Schlange machen.
Der Tag hat Spaß gemacht da es so "typically American" war und ich meine Austauschpartnerin durch die gemeinsame Zeit besser kennen lernen konnte.

Sophie D.

Am Sonntag trafen wir uns alle bei Tatjanas Austauschfamilie zu einer "Welcome Pool Party". Es war richtig schön alle wieder zu sehen und die anderen Austauschpartner kennen zu lernen. Ein besonderes Highlight war natürlich der Pool, der bei den heißen Temperaturen hier eine kühle Erfrischung bot. Wir unterhielten uns über unsere Gastfamilien und die Ausflüge, die wir unternommen haben. Einige waren beim " Harry Potter Symphony" und schwärmten davon.

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Im großen und ganzen lässt sich sagen, dass das erste Wochenende ein voller Erfolg für alle war. Wir freuen uns auf die nächsten zwei Wochen.

 

Dienstag, 17. Oktober - The Cummer Museum

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Heute haben wir unseren ersten gemeinsamen Ausflug gemacht.

Wir besuchten das Cummer Museum in Downtown Jacksonville. Dies ist ein kleines Museum, in dem es Gemälde, Skulpturen, Porzellan, Fossile und Schmuckstücke aus vielen Epochen gibt. Leider konnten wir die zugehörigen Gärten, wie den „English Garden“ oder den „Italian Garden“ nicht besuchen, da sie durch den letzten Hurrikan zu stark zerstört wurden.

Normalbild amerika 4Wir erkundeten in 3er- Gruppen etwa eine Stunde lang das Museum, um gegen Ende unsere Eindrücke aber auch unser Lieblingswerk aus den Ausstellungen mit der ganzen Gruppe zu teilen. Eines davon war ein Gemälde von George Washington, das bekannteste Gemälde im Cummer Museum, da es auf dem Eindollarschein zu sehen ist. Im Gegensatz zu deutschen Museen hat das Cummer Museum viele unterschiedliche Kunstwerke aus verschiedenen Epochen an einem Ort , was man in Deutschland oft getrennt auffinden wüfde.

Uns hat der Besuch sehr gut gefallen und wir würden es jedem, der Jacksonville besucht, empfehlen.

Ha-Vina N.

Donnerstag, 19. Oktober - St. Augustine

gruppenbild_amerika_1.jpgMein Tag begann heute um 6:00 AM. Nachdem wir gefrühstückt hatten, machten wir uns auf den Weg zur Schule. Um 8:15 AM traf ich mich mit meinen Lehrerinnen und den Münchner Mädels und wir traten unseren zweiten gemeinsamen Ausflug an. Heute ging es nach St. Augustine, der ältesten durchgehend besiedelten Stadt Amerikas. Dort besuchten wir zuerst das Fort „Castillo de San Marco“. Für deutsche Verhältnisse wohl etwas unspektakulär, doch wenn man bedenkt, dass dies eines der ältesten Monumente des heutigen Amerikas ist, und das nur mit knapp 400 Jahren auf dem Buckel, ist das doch sehr faszinierend.

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Wir besuchten noch kurz die Altstadt von St. Augustines und fuhren dann weiter zur Alligator Farm. Wenn man auf der Suche nach Alligatoren, Schlangen oder außergewöhnlichen Vögeln ist, dann ist man hier definitiv an der richtigen Stelle. Wir durften eine der Schlangen sogar streicheln - wirklich ein Erlebnis! Außerdem konnten wir einer Alligatorenfütterung mit ansehen, wobei wir auch eine Menge gelernt haben. Gegen 4:00 PM fuhren wir wieder zurück zur Schule und wurden dort von unseren Gastfamilien abgeholt.

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Alles in allem war heute ein wirklich gelungener Tag!

Tatjana L.

 

Sonntag, 22. Oktober - Unser zweites Wochenende

Mein zweites Wochenende hier begann am Freitag mit dem Besuch eines asiatischen Restaurants, bei dem das Essen in der Mitte des Tisches gekocht wurde. Unser Koch hat eine sehr unterhaltsame Show vorbereitet, wodurch das Essen wirklich lustig wurde. Samstagvormittag war ich dann auf einem Flohmarkt. Schon vorher wurde mir von meinen Gasteltern von „Rednecks“ erzählt, die - soweit ich das richtig verstanden habe - eine Bikergruppe sind, die sich dort oft aufhalten. Diese dann in „echt“ zu sehen war echt witzig, wobei es nicht so viele waren, wie ich zuvor angenommen hatte. Am Nachmittag sind wir dann ins Town Center gefahren, wo wir vor dem shoppen noch in der „Cheesecake-Factory“ essen waren. Die Auswahl an Cheesecakes dort ist wirklich unglaublich und es war sehr lecker.

Jana H.

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Noch eineinhalb Wochen bis Halloween! Aber wir sind jetzt schon total beGEISTert und so sind es auch die Amerikaner. So feiern die ersten schon Halloweenpartys oder besuchen Veranstaltungen wie Spooktacular. Dies ist ein kleiner Zoo in Jacksonville der nachts zum neuen Leben erwacht. Von ,,haunted houses" bis zu einem ,, candy trial" finden Halloween-Begeisterte hier alles, was ihr Herz begehrt. Besonders die unterschiedlichen und kreativen Kostüme der Besucher tragen zu einer schaurig schönen Atmosphäre bei. Mir persönlich hat es super gefallen, weil man Halloween durch die detailierten und durchdachten Dekorationem hautnah zu spüren bekommt und natürlich wegen der Süßigkeiten. Ich würde es jedem weiterempfehlen diese einzigartige Erfahrung mitzunehmen und ein Stück amerikanische Kultur mitzuerleben.

Ha-Vina N.

teaser amerika 6Am Sonntag waren Jana und ich auf einem amerikanischen Fußballspiel: Jacksonville Armada FC gegen New York Cosmos. Wir fanden es ziemlich lustig und konnten auch einen deutlichen Unterschied zu deutschen Fußballspielen erkennen. Zuerst einmal ist die Tribüne und die ganze Anlage um Einiges kleiner, weil Fußball in Amerika nicht so beliebt ist wie Baseball oder Football. Es waren insgesamt um die 7000 Zuschauer da, was im Vergleich zu den ca. 60.000 Plätzen in der Allianz Arena in München ziemlich wenig ist. Den größten Unterschied allerdings zeigte sich im Programm. Den Amerikaners reicht das Fußballspiel alleine nicht aus. Sie brauchen anscheinend durchgehend Entertainment. Dazu gehörten die Cheerleader, ein Kommentator, immer wieder Musik während des Spiels und ein „Motivator“, der die Zuschauer zum Anfeuern auffordert. Außerdem gab es auch Aktivitäten in der Pause, wie ein Interview eines Spielers, Ehrungen von Polizisten und ihren Hunden, eine kleines Fernsehinterview und die kleinen Fußballzuschauer durften auf dem Platz spielen. Zum Ende vielleicht noch etwas zum eigentlichen Fußballspiel: Es ging 4:4 aus. 

Alles in allem war es ein schönes Fußballspiel mit vielen Toren.

Emma H.

 

Montag, 23. Oktober - Kennedy Space Center

normalbild ameika 8Heute besuchten wir das Kennedy Space Center (KSC) der NASA.
Nach einer zweistündigen Autofahrt, auf der einige von uns ihren verpassten Schlaf nachholen konnten, erreichten wir unser Ziel. Wir haben unseren Ausflug mit einer Bustour begonnen, welche uns einen Überblick über das ganze KSC verschaffte. Leider nuschelte unser Busfahrer etwas, weshalb kaum einer von uns wirklich verstehen konnte, was er uns erzählte. Glücklicherweise konnten wir die Sehenswürdigkeiten vom Bus aus betrachten und uns selbst erschließen was er uns mitteilen wollte. 

teaser amerika 9Unter Anderem sahen wir das Konstruktionsgebäude für Raketen der NASA sowie den Abschussplatz mitsamt Turm und Aufzug. Die Bustour endete am Apollo Mission Building in dem wir einiges über die verschiedenen Apollo Missionen lernen konnten. Anschließend hatten wir Zeit uns im restlichen KSC umzuschauen. Besonders Spannend waren das Space Shuttle und die Astronautenanzüge. Auch die Planung der zukünftigen Mars Mission der NASA ist mir im Gedächtnis geblieben.Alles in allem war es ein interessanter und lehrreicher Ausflug in die Welt des Universums an den wir uns alle noch lange erinnern werden.

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Rebecca H.

 

Mittwoch, 25. Oktober - Tanz, Gesang und Schauspiel an der DA

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Letzte Woche Donnerstag fand eine der vielen Aufführungen hier an der DA statt. Dieses Mal war es eine Tanz Show. Um es kurz zu fassen. Es war fantastisch! Es gab verschiedene Tanzeinlagen der verschiedenen Klassen. Getanzt wurde Ballett, afrikanischer Tanz, zeitgenössische und moderne Stücke.Ich für meinen Teil war zutiefst beeindruckt und sehr dankbar, dass wir an diesem Ergebnis teilhaben dürften.

Eva H.

Am Dienstag Abend waren einige von uns bei einem „Vocal Concert“. Die Schülerinnen und Schüler der DA haben in unterschiedlichen Chören gesungen während sie von einem Klavier begleitet worden sind. Es ist unwahrscheinlich, wie talentiert die Jugendlichen an dieser Schule sind. Die meisten Stücke hatten ein christliches Thema. Mir persönlich hat der Show Chor am besten gefallen, weil sie neben den Singen auch performt haben. Das Konzert dauerte zwei stunden und hat mich sehr begeistert.

Larissa S.

Wie schon oft erwähnt ist die DA eine Schule der Künste. Demnach führen sie auch einige sehr professionelle Theaterstücke auf, unter anderem „Lonely Planet“. Dieses habe ich mit meiner Austauschpartnerin Kaylee sogar zwei Mal ansehen dürfen. Das erste Mal mit der Erst- und das zweite Mal mit der Zweitbesetzung. „Lonely Planet“ ist ein Stück mit nur zwei Rollen, Jody und Carl - beides homosexuelle Männer. Das Thema ist AIDS, das von den Akteuren einerseits komödiantisch, anderseits überaus bewegend dargestellt wird. Es geht dabei vor allem um die Angst vor dieser unheilbaren Krankheit und der Problematik der Isolation. Die Schauspieler drückten dies professionell und sehr überzeugend aus. So überzeugend, dass beide Male der gesamte Saal nach den etwa 90 Minuten in Tränen aufgelöst war. Es lohnte sich definitiv, dass ich mir beide Versionen angesehen habe.

Tatjana L.

Donnerstag, 26. Oktober - Silver Springs

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Heute stand wieder ein großer und spannender Ausflug auf unserem Programm. Nach einer ca. zweistündigen Busfahrt erreichten wir unser Ziel „Silver Springs“.Zuerst sind wir mit einem Glas-Boden-Boot gefahren und konnten so die Unterwasserwelt beobachten. Dabei erfuhren wir, woher Silver Springs seinen Namen hat: Die Steine werden durch die Sonne so reflektiert, dass es silbern glänzt. Anschließend hatten wir Zeit für Lunch und uns ein bisschen umzusehen. Die Natur dort ist unglaublich und man fühlte sich ein bisschen wie im Dschungel. Danach sind wir mit Kanus gefahren, was uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Dabei sind wir nicht nur Schildkröten begegnet, sondern konnten auch Alligatoren sehen, welche vereinzelt am Flussufer lagen. Zwar war dies zuerst etwas unheimlich, weil man den Tieren noch nie ohne Zäune begegnet ist, aber sie interessierten sich glücklicherweise nicht für uns. Abschließend konnte sich jeder noch ein Eis kaufen, was wir uns alle nach der anstrengenden Kanufahrt auch redlich verdient hatten! 

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 Es war ein wirklich toller Ausflug und eine schöne Abwechslung zum Großstadtleben in Jacksonville.

Jana H.

 Freitag, 27. Februar - Breakfast

Heute durften wir uns auf etwas besonders „Leckeres“ freuen. Nachdem wir ca. 45 Minuten mit dem Bus Richtung St. Augustine gefahren waren, kamen wir bei Dennys an, einer bekannten Restaurant Kette in der wir alle gemeinsam gefrühstückt haben. Dennys ist ein Diner, das für seine leckeren Pancakes bekannt ist. Zur Auswahl standen eine Menge unterschiedlicher Pancakes, darunter z.B. White Chocolate Rasberry Pancakes, Blueberry Pancakes oder Salted Caramel Banana Pancakes. Dazu gab es herzhafte Dinge, wie Eier in verschiedenster Art, Hashbrowns, eine Art Kartoffelrösti, und Bacon. Typisch für Amerika wurde auch hier der Kaffee kostenlos nachgeschenkt und die Portionen waren so groß, dass man sie kaum schaffte.

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Wir haben uns alle auf das gemeinsame Frühstück gefreut und wurde nicht enttäuscht: die Pancakes waren sehr lecker. Es war ein typisches amerikanisches Frühstück und eine Erfahrung die man auf jeden Fall erleben sollte.

 Larissa S.

Sonntag, 29. Oktober - Unser letztes Wochenende

Diesen Samstag hatte die Mutter meiner Austauschpartnerin Hannah Geburtstag und lud ihre Freunde ihrer Kirchengemeinschaft zu einer Oktoberfest/Halloween-Party ein, auf der wir ein „Murder-Mystery-Game“ spielten. Das klingt nach einer verrückten Mischung, was es auch war, aber wir hatten dennoch viel Spaß. Ich habe einen Kuchen nach dem Rezept meiner Oma beigesteuert, den meine Gastmutter als „most amazing apple pie“ bezeichnet hat.

Lisa C.

Den letzten Sonntag in Amerika habe ich mit meiner Gastfamilie verbracht. Meine Gastmutter und -schwester sind in der Früh mit mir an den Strand gefahren um den wunderschönen Sonnenaufgang zu beobachten. Man merkte langsam, dass es auch in Florida Winter wird, denn der Wind am Strand war eiskalt und wir haben Decken gebraucht. Nach einem leckeren Frühstück zuhause sind wir dann zu einer Party von Freunden gefahren, auf der wir Kinder unsere Kürbisse für Halloween vorbereiten konnten. Meine Gastgeschwister und ich hatten sehr viel Spaß dabei während die Erwachsenen sich drinnen bei einem Gläschen Wein schön unterhalten haben. Auf solchen Party darf das Essen natürlich nicht fehlen! In der Küche war ein riesengroßes Buffet angerichtet mit allem was das Herz begehrt. Hauptattraktion für die Kinder: die Halloween Torten und Cupcakes! Wir haben den Abend mit einem kleinen Abendessen und einem Film ausklingen lassen. Alles in allem war es ein wunderschöner und gelungener Tag.

Rebecca H.

Das Leben in meiner Gastfamilie

Was ist eigentlich typisch amerikanisch?
Die meisten würden sicherlich so etwas antworten wie: McDonalds, Übergewicht, Trump etc.
Das Amerika das ich jedoch hier kennen gelernt habe, ist ein ganz anderes Amerika, ein vielfältiges, pluralistisches Amerika.
Denn meine Gastfamilie ist typisch amerikanisch, auf ihre ganz eigene Weise.
Obwohl die Muttersprache meiner beiden Gastelter, meines Austauschpartners Ben und seiner kleinen Schwester Dasha Russisch ist; obwohl ich jeden Tag 3 frisch gekochte, gesunde und köstliche Mahlzeiten bekomme; obwohl Fastfood absolutes Tabu und Kultur ein absolutes Muss ist.
Denn wenn man einmal genau darüber nachdenkt, fällt einem auf, dass alles was wir so für „typisch amerikanisch“ halten, es gar nicht ist.
Ca. 0,9 % der amerikanischen Bevölkerung sind native Americans, die restlichen 98,1 % haben irgendwann einmal Vorfahren gehabt, die als Einwanderer in die USA gekommen sind. Nichts ist also so amerikanisch wie Einwanderung.
Und meine Gasteltern sind Einwanderer erster Generation.
Ich habe hier Challah, das jüdische Sabbatbrot, kennen gelernt. Die Oper „Die Zauberflöte“ in deutscher Originalsprache und mit englischen Untertiteln im Kino gesehen.
Das ist vielleicht nicht, was viele unter amerikanischer Kultur verstehen, aber es ist eines der vielen Gesichter der USA und das, das ich kennen lernen durfte.
Ich bin selten in meinem Leben solch liebwürdigen und offenen Menschen begegnet.
Vom ersten Tag an habe ich mich zu Hause gefühlt. Nie hatte ich das Gefühl ein Fremder zu sein, nicht dazu zu gehören.
Ich durfte einen Einblick in ihr Leben und ihre Kultur erhaschen und habe so viele neue Dinge gelernt. Zum ersten Mal habe ich an einer Sabbat Feier teilgenommen und gelernt spontaner zu sein.
Von klassischer Literatur bis hin zu politischen Diskussionen, ich hatte immer jemanden zum reden und jemanden, der für mich da war.
Sie haben mir ihre Tür ihres Hauses geöffnet, und damit auch die Türe zu ihrem Herzen. Dafür werde ich ihnen immer dankbar sein.

Hannah D.

 

Montag, 30. Oktober - Universal Studios Orlando

normalbild amerika 46Heute war es endlich sowit. Unser lang ersehnter Ausflug zu den Universal Studios in Orlando stand an. In Dreiergruppen konnten wir in fast acht Stunden viele verschiedene Welten erkunden, die jedem aus Film und Fernsehen bekannt sind. Der Freizeitpark ist zweigeteilt und man konnte von Hogsmeade in einem Teilgebiet den Hogwartsexpress nehmen, um nach London in die Winkelgasse zu fahren, um von dort den Rest des Parks zu erkunden, inklusive San Francisco, Hollywood, New York und der Simpsons-Welt. Auch für unsere Adrenalin-Junkies war einiges geboten. Es gab zahlreiche Achterbahnen. Wir haben zum Beispiel mit Spider-Man in einem 4-D Erlebnis im Nachtleben einer Großstadt seine Feinde bekämpft oder die Dinosaurier im Jurassic Park besucht. Mein persönlicher Favorit war die Harry Potter-Welt und darunter der Besuch im Schloss, in demman eine Art Achterbahn mit Filmvorführung mitmachen konnte - und es hat sich wirklich so angefühlt, als könnte man fliegen und wir konnte mit Harry, Ron und Hermine die verschiedenen fantastischen Tierwesen bewundern.

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Wir haben uns alle nicht zu viel versprochen. Larissa meinte sogar, eswäre einer der schönsten Tage in ihrem Leben gewesen.

Lisa C.

Dienstag, 31. Oktober - Last day in Jacksonville

 Seit fast drei Wochen haben wir nun die Möglichkeit die Douglas Anderson School of the Arts in Jacksonville zu besuchen. Allerdings ist die DA keine typische High School. Es handelt sich hierbei um eine sehr gefragte staatliche Schule mit einem großen Angebot an künstlerischen Fächern wie Tanz, Theater, Musical, Singen und Kunst. Das Besondere ist, dass jeder, der die Aufnahmeprüfung besteht ganz ohne Gebühr auf die Schule gehen kann. Größtenteils besuchten wir die Stunden unserer Austauschpartner und -partnerinnen, doch da jede Schülerin und jeder Schüler nur in einem künstlerischen Bereich Unterricht hat und fast alle Austauschpartner Freshmen (9. Klasse in Deutschland) waren, hatten wir die Erlaubnis auch andere Stunden zu besuchen.

Dadurch hatten wir einen guten Überblick und konnten Unterschiede zu unserer Schule in Deutschland feststellen. Einige davon möchte ich im Folgenden beschreiben:

1. Die Schulstunden
Eine normale Schulstunde dauert immer 90 min, d.h. sie haben nur Doppelstunde. Jeder normaler Schultag hat 4 Schulstunden à 90 min und dauert somit von 8:25Uhr bis 15:25Uhr. Die Mädchen und Jungen haben nur eine 30-minütige Pause zwischen der 2. und 3. Stunde. Anders als in unserem Unterricht dürfen sie aber während fast jeder Unterrichtsstunde essen und trinken.

2. Der Stundenplan
Die Schülerinnen und Schüler an der DA haben nicht jeden Tag einen anderen Stundenplan, so wie wir, sondern lediglich zwei unterschiedliche Stundenabläufe, einen A- Day und einen B-Day. Diese wechseln sich täglich ab.. Wenn zum Beispiel am Montag ein A-Day, dann ist Dienstag ein B-Day, Mittwoch wieder ein A-Day usw. Somit haben alle Schülerinnen und Schüler auch nur acht verschiedene Fächer. Interessant ist auch, dass jeder Teenager seinen eigenen individuellen Stundenplan hat. Klassen gibt es nicht.

3. Die Aufsicht
Als großen Nachteil haben wir vor allem eines empfunden: Die Aufsichtspflicht. Anders als in Deutschland gibt es hier keine Freistunden. Es muss immer eine Aufsichtsperson anwesend sein. So konnten wir zum Beispiel während der Schulzeit nicht alleine im Lunchbereich arbeiten um unsere Hausaufgaben aus Deutschland nach zu holen. Dies war nur in der Bibliothek machbar, da dort immer ein Erwachsener anwesend war. Insgesamt sind Jugendliche in den USA sehr viel mehr von den Erwachsenen im Alltag abhängig.

4. Das Schulgelände
Das Schulgelände ist um einiges größer als zuhause in München. Jeder Kunstbereich benötigt seine eigenen Räumlichkeiten. Von Tanzräumen zu Gallerien und Theatersälen ist alles vorhanden. Außerdem hat jede Lehrerin und jeder Lehrer sein eigenes Klassenzimmer, das sie so gestalten können, wie sie möchten. Die Schülerinnen und Schüler müssen also in jeder Stunde den Raum wechseln.

5. Die Tests
Es gibt drei Schulsemester, an denen jeweils am Ende eine Prüfung steht.
Dazwischen gibt es kleinere schriftliche, aber angesagte Leistungsnachweise. Unangekümdigte Eben oder Ausfragen gibt es nicht. Ein Test besteht größtenteils aus Multiplechoice-Aufgaben und wird häufig in Teamarbeit erledigt, da die Schülerinnen und Schüler trotz Verbot miteinander sprechen und Antworten abschreiben.

Abschließend lässt sich sagen, dass wir uns in der DA trotz der Unterschiede, an die wir uns zum Teil erstmal zwar gewöhnen mussten, im Großen und Ganzen sehr wohl gefühlt haben. Uns ist vor allem die Offenheit der Menschen aufgefallen. Die meisten waren sehr aufgeschlossen und wollten mit uns sprechen und uns kennenlernen. Wir bedanken uns, dass wir für drei Wochen ein Teil der Schulfamilie an der Douglas Anderson School of the Arts sein durften.

Emma H.

Unser Projekt - FOOD

teaser amerika 43Während unseres Aufenthaltes in Florida machten wir zusammen mit einer Deutschklasse von Mr. Barnes ein Projekt über Essen in Deutschland und den USA. Zunächst mussten wir uns in vier Gruppen einteilen und jede plante für sich mögliche Darstellungen zu diesem Thema. Die erste Gruppe gestaltete ein Plakat über die Unterschiede der Restaurants, wie z.B. die Portionen oder das Trinkgeld.teaser amerika 41 Die zweite Gruppe drehte ein Video von Amerikanern und Deutschen, die jeweils das Essen aus dem anderen Land probierten und kommentierten. Die dritte Gruppe erstellte ein Kochbuch mit ihren Lieblingsrezepten aus beiden Ländern, z.B. Pfankuchensuppe oder Mac n'Cheese. Meine Gruppe drehte ein Video, indem wir uns bei der Zubereitung eines typischen Frühstücks in den beiden Ländern filmten. Die deutschen Schülerinnen machten zum Beispiel Pfannkuchen und Kaiserschmarrn und die amerikanischen Schülerinnen und Schüler im Vergleich dazu die „American pancakes".Es hat sehr viel Spaß gemacht die Videos zu drehen und vor allem den Amerikanern unsere Zubereitung zu zeigen. Heute, an unserem letzten Schultag an der DA stellte jede Gruppe ihr vollendetes Projekt vor. 

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Es war sehr interessant die deutlichen Unterschiede zu sehen und gemeinsam darüber zu diskutieren. Am Interessantesten fand ich jedoch mit den Amerikanern gemeinsam an etwas zu arbeiten.

Sofia S.

 Halloween

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Eine der ersten Sachen die mir einfallen, wenn ich an Halloween denke sind die Kostüme. Diese sind so bunt gemischt, wie bei uns im Fasching. Viele verkleiden sich als ihre Lieblingscharaktere aus Serien oder Filmen. Oft sieht man natürliche gruselige Verkleidungen, wie Vampire oder Zombies. Am 31. Oktober wandern Kinder von Haus zu Haus für "Süßes oder Saures", aber auch Jugendliche verzichten nicht gerne auf den Spaß und die Süßigkeiten des "Trick or treating". Auf Parties gibt es häufig einen "Trick or treating trail", das ist ein abgesteckter Weg, an dem man an Stationen Süßigkeiten bekommt. Auch die Häuser sind im Inneren und Äußeren gruselig dekoriert und mit Kürbissen geschmückt. Diese können an sogenannten "Pumpkin Patches“ gekauft werden und sind häufig ausgehöhlt und kunstvoll geschnitzt. Alternativ dazu sind kleiner Kürbisse auch oft bemalt. Kürbisse spielen in dieser Zeit eine so große Rolle, sodass es alle möglichen Süßigkeiten und Mahlzeiten mit Kürbisgeschmack gibt. Um Verkleidungen und Dekorationen für die Häuser zu kaufen, gibt es Halloween Läden die nur während der Halloweenzeit geöffnet haben. Sie präsentieren zudem elektronische Gruselobjekte, die durch drücken auf ihre Knöpfe sich ruckartig bewegen oder Töne von sich geben. So wie zum Beispiel ein Mädchen, das mit dem Rücken zu einem singend auf einer Schaukel sitzt, sich dann aber plötzlich nach hinten lehnt und ihr Zombi-Gesicht zeigt. Am letzten Wochenende unserer Zeit in Jacksonville, veranstaltete Ha-Vinas Gastfamilie eine Halloween Party für uns alle. Man konnte sich mit den anderen Familien austauschen, etwas essen oder im Pool schwimmen gehen. Anschließend sind wir als Gruppe in den "Crocked River State Park" gefahren. Dort nahmen wir an einem "Hayride" teil, eine Fahrt in einem Traktoranhänger mit Heuballen als Sitze. Auch dort gab es einen "Trick or Treating Trail". Um die Halloween Party abzuschließen sind wir hinterher noch in die "Kingsbay subbase"(Militärstützpunkt für U-Boote) gefahren, wo wir in einen "Hunted prison" gegangen sind. Während der Halloweenzeit kann man in Gesisterhäuser gehen, sogenannte “Hunted Houses“. Der "Hunted Prison" zum Beispiel ist ein Geistergefängnis in einem ehemaligen Gefängnis des Amerikanischen Militärs. Allerdings war dieser weniger professionell als andere.

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Es war eine tolle Erfahrung und sehr spannend, dass wir Halloween in den USA erleben durften. 

Sophie D.

 Mittwoch, 1. November - Die Heimreise

Jetzt ist es 12Uhr Mittag am 2. November und wir sind alle wieder zu Hause angekommen. Dabei saßen wir doch gerade erst noch beim Frühstück in Jacksonville in der Sonne bei 25°C. Um 14Uhr haben wir uns dann am Flughafen getroffen und starteten unsere Heimreise über Chicago nach München. Nach einer anstrengenden 12-stündigen Reise über die Nacht sind wir schließlich um 10Uhr am nächsten Tag überglücklich unseren Familien um den Hals gefallen. Es waren unglaublich ereignisreiche und tolle drei Wochen, aber Heimkommen ist doch auch immer schön.

 

 

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